Überspringen zu Hauptinhalt

Das war atemberaubend! 11.000 Menschen, darunter 27 Luhdener,bewundern Feuerwerk!!!

LUHDEN/HANNOVER.  Mit einer knapp 30köpfigen Mannschaft unternahm der Luhdener SV am vergangenen Samstag einen Ausflug in die Landeshauptstadt. Die Ziele in Hannover waren das Neue Rathaus, eine Privatbrauerei in der Altstadt und zum Abschluss im Rahmen der diesjährigen Feuerwerkswettbewerbe, die Herrenhäuser Gärten.

Pünktlich um 13Uhr fuhr der Bus ab Turnhalle Luhden Richtung A2. Bestens gelaunt hatten sich alle wetterfest gerüstet und waren voller Vorfreude. Im Neuen Rathaus, dem Wahrzeichen der Stadt, erlebte die Gruppe, wie es ist, wenn nichts wirklich klappt. Zunächst startete die Führung verspätet, dann stellte sich heraus, dass die Akustik in dem riesigen Treppenhaus so schlecht ist, dass man die Erklärungen des jungen Fremdenführers kaum verstehen konnte und schließlich hatte man die gebuchte Fahrstuhlfahrt schlicht vergesssen, so dass die Kuppelauffahrt im Bogenaufzug ausfallen musste. Aber zur Entschädigung gab es zahlreiche Brautpaare zu bewundern, die sich zum Fotoshooting in dem schlossähnlichen Prachtbau aufhielten.

Nach einem Fußmarsch durch die Hannoversche Altstadt, mit Kurzbesuch in der Marktkirche, erreichten die Luhdener das Restaurant ,,Ernst-August“. Hier, wo das Bio-Bier ,,Hannöversch“ gebraut wird, stärkten sich alle bei erstklassigem Essen und wohlschmeckenden Kaltgetränk. Im Anschluss brachte der Bus die Gruppe in den Stadteil Herrenhausen. Dort standen bereits wenige Minuten vor Beginn der Einlasszeit hunderte von Menschen in den Schlangen vor den Eingängen. Allerdings verlief der Einlass wieder Erwarten zügig und reibungslos.

Herrliche Brunnen, sprudelnde Fontänen, geheimnissvolle Hecken und imposante Figuren sind im Großen Garten von Herrenhausen zu bewundern – eigentlich. An diesem Abend konnte man vorwiegend Menschen sehen. Auf den ausgezeichneten Picknickstellen hatten erfahrene Feuerwerksbesucher bereits fast alle Plätze belegt, so dass die Chance für ein gemeinsames Zusammenkommen am späten Abend fast unmöglich schien. Die Luhdener Gruppe trennte sich für eine Weile, um an diversen Bühnen noch etwas von dem Rahmenprogramm mitzubekommen oder sich einfach auf einer stillen Bank im inneren Bereich der Hecken auszuruhen.

Mit Zunahme der Dunkelheit wurden Sicherheitsbereiche abgesperrt und die Besucher des Feuerwerks aufgefordert, sich zu den angewiesenen Plätzen zu begeben. Pünktlich um 21.30Uhr erlosch das Licht im Garten und es ging los:

Das rund 4-minütige Pflichtstück des Feuerwerkwettbewerbes in diesm Jahr war die ,,Ouvertüre Egmot“ von Ludwig van Beethoven. Nach dieser einheitlichen Musikvorgabe in der sich die fünf teilnehmenden Teams des Wettbewerbes messen mussten, folgte frei in der Gestaltung, die rund 20-minütige Kür. Wer meint, Tschechien habe nicht mehr als Bier, schöne Märchen und lustige Zeichentrickfiguren zu bieten, wurde bei diesem Feuerwerk eines Besseren belehrt. Denn punktgenaue choreographierte Bilder und eine toll Mischung aus Boden- und Höhenfeuerwerk entlockten den Zuschauern und auch den Luhdenern, nur Ausrufe der Begeisterung.

Im wahrsten Sinne des Wortes ,,geflashed“ schlenderte die Gruppe nach Ende des Feuerwerks zum Bus.

Wieder vereint, waren sich alle einig, dass diese Vorstellung einfach einzigartig und atemberaubend schön war. Während es draußen langsam anfing zu regnen erlebten sie dann, was es bedeutet, wenn 11.000 Menschen einen Ort verlassen wollen, nämlich Stau. Kurz vor Mitternacht waren die Luhdener wohlbehalten von ihrem Ausflug in der Großstadt zurück. (hil)

 

)

 

 

 

3172total visits,21visits today

An den Anfang scrollen